Nachtrag zur Chinesin mit den Glücksmünzen

Bildquelle: orf.at

Mit großer Freude habe ich heute den Medien entnommen, dass die 80jährige Chinesin, die gestern 9 Glücksmünzen in ein Flugzeugtriebwerk geworfen und damit einigen Aufruhr am Flughafen Shanghai verursacht hat, wieder freigelassen worden ist und mit keinen weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen muss.

Bildquelle: orf.at
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Allerdings nur, weil sie schon 80 Jahre alt ist. Wäre sie noch unter 70 Jahre alt, hätten ihr bis zu 7 Jahre Haft gedroht. Dabei wollte sie ja nur für die Sicherheit der Passagiere beten… Tja, gut gemeint und doch das Gegenteil bewirkt – aber wenigstens mit Senioren-Bonus… 😉

Gut gemeint – das Gegenteil bewirkt

Glücksmünzen beim Kinkaku-Ji, Goldener Tempel in Kyoto

Auf eine Inspiration für den heutigen Blog-Eintrag wartend,  bin ich ein wenig durchs Internet gesurft, und folgender Artikel hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen:

Chinesin warf Glücksmünzen in Flugzeugtriebwerk

Wir kennen diesen Brauch aus Japan – auch dort werden in den buddhistischen Tempeln Münzen geworfen, um Glück und Schutz zu erbitten, hier etwa beim Ginkaku-Ji, dem Silbernen Tempel in Kyoto:

Aber zurück zum aktuellen Beispiel: Die 80jährige Chinesin – laut Aussagen der zitierten Nachbarn Buddhistin – hat 9 Münzen nicht in einen Teich oder Zen-Garten oder Opferstock geworfen, sondern in ein Flugzeugtriebwerk, um für die Sicherheit der Passagiere zu beten. An sich ein schöner, im wahrsten Sinne des Wortes erhebender Gedanke. Das Ergebnis: Sie wurde festgenommen und der Flug war stundenlang verspätet, weil die Maschine noch einmal überprüft werden musste…

Angesichts dieser Geschichte stellt sich die Frage: Bemessen die Buddhisten die Haltung und innere Einstellung der Menschen deshalb vielmehr nach deren Absichten als nach den Ergebnissen, die ihre Handlungen,  selbst mit den besten Absichten, bewirken?

In jedem Fall aber ist diese Geschichte auch in Hinblick auf unsere Reiki-Arbeit mit anderen Menschen sehr interessant: Wie oft passiert es uns, dass wir doch „nur das Beste für einen Menschen wollen“ – und durch unsere bewusste oder unbewusste Einmischung oft das genaue Gegenteil dessen bewirken, was wir eigentlich bewirken wollen…

Doch: Wenn wir uns dessen bewusst sind, haben wir auch die Möglichkeit, uns bewusst für die eine oder andere Haltung zu entscheiden – im Fall von Reiki am besten für die des „Nichts-Tuns“ und „Nicht-Wollens“, denn das entspricht genau dem Wesen von Reiki. Reiki braucht unser Bewusstsein nicht!

Nach entsprechender Ausbildung und Energie-Aktivierung tritt Reiki spontan in uns hinein und aus uns heraus – ohne unser bewusstes Wollen und Zutun. Und das lässt dem Empfänger, unserem Klienten, dann auch die nötige Freiheit, in bewusster Selbstverantwortung anzunehmen, was davon gerade für ihn passt…

Sobald wir uns als Reiki-Gebende bewusst und persönlich in diesen Prozess einmischen, verfälschen wir das Ergebnis und nehmen unserem Klienten diese so wichtige Chance zur Eigenverantwortung und Selbstentwicklung.

Reiki braucht unser Bewusstsein nicht – aber wenn wir es so oft wie möglich anwenden, hilft es jedem einzelnen von uns, sein Bewusstsein zu entwickeln und zu erweitern, aus seinem eigenen Inneren heraus, im jeweils angemessenen Tempo, und zwar wie von selbst, ohne besondere Anstrengung oder Konzentration – eben ganz natürlich und spontan, dem Wesen von Reiki entsprechend…

Das heißt, du musst keinem Guru im Außen mehr folgen, von dem du dir mehr Glück, Schönheit, Erfolg und Reichtum erhoffst – sondern du erkennst, dass der einzige Guru, dem du folgen solltest, DU selbst bist! Das ist das Revolutionäre und Besondere an Reiki – du brauchst keinen Vermittler mehr, der stellvertretend für dich die Verbindung zu etwas Größerem herzustellen vermag…

Du selbst bist Reiki, bist Teil des großen organisierten Ganzen, des Schicksals, des Universums, Gottes…?  Wie auch immer du das für dich benennen möchtest. Und damit hast du auch Zugriff auf das große Ganze – wenn es dir gelingt, dich persönlich zurückzunehmen und einfach nur Beobachter und Zeuge zu werden, Zeuge dessen, was der Kontakt mit dem großen Ganzen in deinem Klienten auslöst, völlig ohne dein persönliches Wollen und Zutun…

Einfach Hände drauf, zurücklehnen, entspannen, beobachten – und Reiki machen lassen… Das funktioniert nach meinen jahrelangen intensiven Erfahrungen am besten, Hand drauf… 😉

Der erste Reiki-Salat des Jahres

Reiki Salat fertig

Wie genau wird ein Salat nun zum Reiki-Salat? Ganz einfach!
Sofern man alles weglässt, was nicht hineingehört (Düngemittel, Spritzmittel und sonstige chemische Zusätze), und gute, fruchtbare Erde verwendet – in unserem Fall unseren eigenen Bio-Kompost der letzten sieben Jahre – braucht es nur noch ein paar Zutaten:

  • Aufmerksamkeit
  • Liebevolle Zuwendung
  • Geduld

Und wenn man dann mit offenen Augen durch den Garten geht, entdeckt man plötzlich, was die Natur noch so alles als Bonus oben draufpackt, ohne dass man sich darum hätte kümmern müssen…

Unser kleiner Freund Mr. Nose – also der Paprika 😉 – braucht noch ein bisschen mehr Zeit und Geduld – an liebevoller Zuwendung und Aufmerksamkeit fehlt es ihm nicht, immerhin ist der kleine Kerl fast schon ein Facebook-Star… 😉

Laut Job-Description soll er noch gelb werden, unser Mr. Nose – wir sind gespannt und freuen uns schon – auf den ersten Reiki-Paprika des Jahres…

Reiki und Ernährung

Erster Reiki-Salat des Jahres aus unserem Garten

Bei unseren Jikiden Reiki Seminaren werden wir oft gefragt: „Gibt es eigentlich so etwas wie eine spezielle Reiki-Diät?“ Nun, auch wenn in den USA bereits einige Anbieter damit werben, dass Reiki beim Abnehmen unterstützen kann, so bringt diese Frage uns persönlich dennoch immer wieder zum Lächeln, bevor wir schließlich antworten: Ja und nein…

Nein, weil: Es gibt nichts, was wir zu uns nehmen könnten, das den Fluss von Reiki unterbinden oder gar zum Stillstand bringen könnte – zum Glück… 😉 So gesehen: Alles erlaubt, nichts verboten…

Ja, weil: Reiki hilft dem Körper, Schadstoffe, die wir von außen zu uns nehmen, und Abbauprodukte, die im Inneren unseres Körpers entstehen, auf sanfte, natürliche Art und Weise wieder loszuwerden. So gesehen wäre es einigermaßen paradox, mit Reiki an der Entgiftung zu arbeiten und gleichzeitig weiterhin in unreflektiertem Ausmaß Schadstoffe von außen zuzuführen. Aber: WENN man es tut, dann kann Reiki dabei helfen, etwaigen Schäden, die dadurch entstehen könnten, effektiv vorzubeugen… 😉

Viele dieser Schadstoffe von außen können wir dieser Tage gar nicht mehr vermeiden – zum Beispiel in unserer Atemluft oder im Wasser. Worauf wir aber sehr wohl achten können, ist, möglichst naturbelassene, biologische Lebensmittel zu uns zu nehmen, um zumindest die Belastung an Pestiziden, chemischen Düngemitteln, Antibiotika in Fleisch und Schwermetallen und Strahlenbelastung in Fisch so gering wie möglich zu halten – von den zahlreichen Lebensmittelzusätzen in Fertigprodukten mal ganz abgesehen.

Aber: Hat das wirklich etwas mit Reiki im Speziellen zu tun, oder vielmehr mit einer grundlegenden Wertschätzung uns selbst und allem Lebendigen gegenüber? In den Gokai, den sogenannten Reiki-Lebensregeln, heißt es am Schluss: „Hito ni shinsetsu ni“ – Sei nett, freundlich, liebevoll, mitfühlend den anderen gegenüber…. So empfinden wir es auch, wenn wir uns um unseren Garten kümmern…

Hochbeet

So gesehen gibt es vermutlich schon eine „spezielle Reiki-Diät“: Achte bei den Lebensmitteln, die du zu dir nimmst, ganz genau darauf, woher sie kommen und wie sie produziert wurden – aus Liebe zu dir selbst und all jenen, die an der Produktion beteiligt waren, ob Menschen, Tiere oder Pflanzen…

Reiki Salat und Orchideen

Reiki – Nahrung für die Seele

„Was ist dieses Reiki eigentlich, von dem ihr andauernd so begeistert erzählt?“ Das werden wir in den letzten Jahren sehr häufig gefragt, und tatsächlich lässt sich diese Frage auch ganz einfach beantworten, wenn man weiß, was das japanische Wort „Reiki“ bedeutet. In den japanischen Schriftzeichen, den Kanji von Reiki, ist das gesamte Konzept bereits in bildlicher Form dargestellt:

Reiki Kanji

Das erste Kanji – Rei – bedeutet Geist oder Seele, das zweite Kanji – Ki – steht für Energie. In der Zerlegung der beiden Kanji in ihre Einzelteile, die sogenannten Radikale, zeigt sich das Wesen von Reiki sogar noch deutlicher:

Der oberste Teil des ersten Schriftzeichens bedeutet Regen, und tatsächlich strömt Reiki wie Regen von oben auf uns herab, in unseren menschlichen Körper als Gefäß – das zeigt der mittlere Teil mit den drei Kästchen. Was dadurch entsteht, wird im untersten Teil des ersten Kanji dargestellt: der Mensch, der Himmel und Erde verbindet… Was für ein poetisches Bild der Japaner für die menschliche Seele!

Das zweite Schriftzeichen – Ki – ist, um die Natur von Reiki zu beschreiben, nicht weniger interessant: Der „Stern“ im unteren Teil steht für das rohe Reiskorn. Und was passiert, wenn man das rohe Reiskorn kocht? Es steigt Dampf auf – der obere Teil des Kanji – und liefert den Japanern ihr wichtigstes Grundnahrungsmittel, und damit die zum Leben notwendige Energie.

So einfach, so genial! Reiki als spirituelle Energie ist Nahrung für Körper, Geist und Seele – was wünscht man sich noch mehr….

Herzlich willkommen in der wunderbaren Welt von Jikiden Reiki!

Zen-Garten in Kyoto

Wir freuen uns sehr, dass du den Weg zu uns und zu Jikiden Reiki gefunden hast! Hier in diesem Blog möchten wir unsere ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen mit dir teilen – von interessanten Fallbeispielen, die die vielfältige Wirkungsweise von Reiki illustrieren, über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Reiki im täglichen Leben, in unserem Denken und Handeln, im Umgang mit anderen und mit uns selbst, zum Beispiel in Form der Ernährung, bis hin zu unseren spannenden Jikiden Reiki Reisen in alle Welt! Wir freuen uns, wenn du Lust hast, ein Stück des Weges mit uns zu gehen! Come and enjoy the show!